[griech.
polygonos »vieleckig«, »vielwinklig«]
Das, (Vieleck), eine geschlossene ebene
Figur, die von mehreren Strecken begrenzt wird. Je
nach Anzahl der begrenzenden Linien bzw. der Ecken,
an denen sie zusammenstoßen, spricht man auch
vom Dreieck, Viereck, Fünfeck usw. Da man bei
Polygonen ebenso wie beim dreidimensionalen Analogon,
dem Polyeder viele Berechnungen sehr einfach durchführen
bzw. programmieren kann, werden in der digitalen
Bildverarbeitung beliebig geformte Figuren oft durch
Polygone angenähert. Bei Vektorgrafikprogrammen
spielen außer Polygonen auch sog. Polygonzüge
eine wichtige Rolle, dabei handelt es sich um nicht
geschlossene Pfade, die aus aneinander stoßenden,
jeweils geraden Teilstrecken zusammengesetzt sind. |