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| Ein Abbild eines
Objekts oder Objektbereichs, bei dem die für
wesentlich erachteten Eigenschaften hervorgehoben
und als nebensächlich angesehene Aspekte außer
Acht gelassen werden. In diesem Sinn ist ein Modell
also ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit.
Es dient als Hilfsmittel zur Beschreibung der Realität
und zur Bildung von charakterisierenden Begriffen
und bildet die Grundlage, künftiges Verhalten
des erfassten Bereichs vorauszusagen. In den Computerwissenschaften
sind Modelle die Basis für jede Form der Speicherung, Übertragung,
Zerlegung und Verarbeitung von Daten. Ein Modell
bildet die Zielvorstellung und die Grenze dessen,
was automatisch berechnet, überwacht oder
gesteuert werden soll. Den Vorgang der Umsetzung
eines realen Sachverhalts in ein Modell bezeichnet
man als Modellierung. Die Bausteine von Modellen
sind Objekte, die durch nur geringfügige Abstraktionsprozesse
entstanden sind. Im benutzerfreundlichen Idealfall
sind die Objekte an die Originale angepasst, so
wie sie (im Idealfall) vom menschlichen Bewusstsein
wahrgenommen, kognitiv erfasst und verarbeitet
werden (z.B. wird ein wirklicher Aktenordner im
Modell wieder als Aktenordner dargestellt). Beispiele
für Modelle sind Bäume, Struktogramme,
Programme, Programmiersprachen, Turing-Maschinen,
das OSI-Schichtenmodell usw. Im CAD-Bereich (CAD)
werden die grafischen Abbilder von realen Objekten
als Modelle bezeichnet. Man unterscheidet die wenig
speicher- und rechenintensiven zweidimensionalen
Darstellungen, die nur zwei der drei Raumkoordinaten
berücksichtigen (2D-Modelle) und die aufwendigeren
räumlichen Darstellungen (3D-Modelle). Letztere
werden vereinfacht als Drahtmodell oder wirklichkeitsgetreuer
als Volumenmodell dargestellt. Ein 2,5D-Modell
stellt eine Zwischenstufe zwischen einem zwei-
und einem dreidimensionalen Modell dar: Es basiert
auf dem 2D-Modell, enthält aber einen zusätzlichen
Parameter, z.B. einen Winkel. |
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