Spezielle
Darstellungsmöglichkeiten bzw. Funktionen
bei der 3D-Grafik, die einen räumlichen Eindruck
erzeugen. Zur Erzeugung von 3D-Effekten bieten
die 3D-Grafikkarten bzw. -prozessoren eine ganze
Reihe von Funktionen. Wichtige 3D-Effekte sind:
Perspektivkorrektur, Filtering, Environment Mapping,
MIP Mapping, Textur-Mapping (Mapping) sowie Gouraud
Shading und Phong Shading (Shading).
Des
Weiteren bewirken folgende Effekte einen dreidimensionalen
Eindruck:
Alpha-Blending:
ein Effekt, der den Eindruck von Transparenz erweckt.
Er beruht darauf, dass bei additiver Farbdarstellung
für jedes Pixel zusätzlich zu den Grundfarben
Rot, Grün und Blau die Information der Transparenz
gegeben werden kann. So lassen sich Flüssigkeiten,
Glas u.Ä. darstellen.
Fogging:
ein Effekt, der Nebel sehr realistisch simuliert,
indem bestimmte Farbwerte ausgeblendet werden.
Bewegungsunschärfe:
ein Effekt, der bewegte Objekte verwischt, also unscharf,
darstellt. Dies wird durch Überlagerung
mehrerer zeitlich aufeinander folgender Bilder
erreicht.
Inverse
Kinematik:
ein Effekt, der zur Darstellung von Bewegungen mehrgliedriger
Körper bzw. Körperteile (Finger, Arme,
Beine) eingesetzt wird. Dabei werden die Glieder
nicht einzeln, sondern zusammenhängend bewegt
(Abb.).
Lens
Flaring:
ein Effekt, der mithilfe von Lichtreflexen beim Betrachter
den Eindruck vermittelt, durch Glas, etwa eine Fensterscheibe
oder eine Brille, zu schauen. |